Zahnärzte Dipl.-Stom. Steffen Breuer & Dipl.-Stom. Matthias Gedeon

Große Ritterstr. 13
06217 Merseburg

Telefon: 03461/21 76 28
E-Mail: ZAE.Breuer-Gedeon@t-online.de

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Es befinden sich ausreichend Parkplätze vor der Praxis sowie Parkplätze für Rollstuhlfahrer hinter dem Haus.

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News

IDS 2023: digital first

Die IDS wird 100 - proDente feiert das 25-jährige Jubiläum. An ihrem IDS-Stand präsentiert die Initiative ein spannendes Bühnenprogramm. Die Beiträge stellt proDente tagesaktuell in den Social-Media-Kanälen online. Der proDente-Messestand befindet sich in Halle 11.2 Stand O51.

proDente wird täglich auf dem Stand Beiträge für soziale Medien produzieren. Die Filmbeiträge werden im Laufe des Jahres in die Pressearbeit der Initiative einfließen. „Zugleich präsentieren wir unser gesamtes digitales Angebot“, stellt Dirk Kropp, proDente Geschäftsführer das Programm der Initiative vor. Neu bei proDente: der Film-Konfigurator. Bei diesem digitalen Service können Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie zahntechnische Innungsbetriebe und VDDI-Mitglieder einen vorgefertigten Kurzfilm mit eigenen Daten und Logo personalisieren, um für eine Ausbildung in ihrem Betrieb zu werben.
Donnerstag: Journalistenpreis „Abdruck“

Am Donnerstag verleiht die Initiative proDente zum 18. Mal den Journalistenpreis „Abdruck“. Moderatorin Anja Backhaus (EinsLive/WDR) führt durch das Programm. Jährlich sucht proDente journalistische Beiträge, die zahnmedizinische und zahntechnische Inhalte für eine breite Öffentlichkeit verständlich und inhaltlich fundiert erklären. Der Preis ist in den vier Kategorien Print, Online, TV und Audio mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.
Online: Webseiten für verschiedene Zielgruppen

Auf der Webseite www.prodente.de informiert die Initiative mit Texten, Bildern, Filmen und vielen interaktiven Elementen zu gesunden Zähnen. Auch gibt es Informationen in Leichter Sprache. Für das barrierefreie Angebot kooperiert proDente mit Special Olympics Deutschland (SOD), der größten Sport-Organisation für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Unter www.zahnbande.de präsentiert proDente Geschichten, Filme und Spiele rund um gesunde Zähne für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter. Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie zahntechnische Innungsbetriebe und VDDI-Mitglieder können die Seiten auf ihrer eigenen Homepage mit einem Link einbinden oder für Bildschirme und iPads nutzen.
Social Media: Kampagnen zu gesunden Zähnen

Zum Teilen in eigene Kanäle stellt die Initiative regelmäßig Kampagnen und Posts rund um Zahnmedizin und Zahntechnik in ihre Social Media Kanäle. Auf diesen Kanälen ist proDente aktiv:

  •     YouTube
  •     Facebook
  •     Twitter
  •     Instagramm
  •     Pinterest
  •     LinkedIn

Filme und Bilder: zum Verlinken und Einbinden

Auf www.prodente.de und im YouTube-Kanal proDenteTV stellt die Initiative kostenfrei Animationen und Info-Filme zum Verlinken oder Download für Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie zahntechnische Innungsbetriebe und VDDI-Mitglieder zur Verfügung. Auf der proDente-Webseite befindet sich auch ein digitales Bildarchiv mit rund 2.000 Medien. Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie zahntechnische Innungsbetriebe und VDDI-Mitglieder können Fotos und Grafiken kostenfrei und rechtssicher für ihr Unternehmen herunterladen. proDente aktualisiert und erweitert die Medien regelmäßig. Reinschauen lohnt!

30.01.2023 DGA | Quelle: proDente e.V.

EBZ: So geht gute Digitalisierung…

Seit 1. Januar 2023 ist das Elektronische Beantragungs- und Genehmigungsverfahren – Zahnärzte (EBZ) flächendeckend in der zahnärztlichen Versorgung angekommen. Das Verfahren – vom Antrag über die Genehmigung bis zum Beginn der Behandlung – wird damit schneller, sicherer und verlässlicher. So entfällt etwa der Ausdruck des Heil- und Kostenplans, Patientinnen und Patienten müssen den HKP auch nicht mehr bei ihrer Krankenkasse vorlegen. Im Gegensatz zu anderen Digitalanwendungen haben die Bundesmantelvertragspartner für das von ihnen selbst entwickelte elektronische Antragsverfahren von Beginn an auf ein hinreichendes Testverfahren einschließlich einer ausführlichen Pilotierung gesetzt.

Martin Hendges, stellv. Vorsitzender des Vorstands der KZBV: „Unser Vorgehen war genau richtig und hat sich bewährt, wie die erfolgreiche Einführung des EBZ zeigt. Wir haben hier ein gelungenes Beispiel dafür, wie gute Digitalisierung jenseits der herkömmlichen Telematikinfrastruktur geht. Das EBZ bietet viele Vorteile, sowohl für den Berufsstand als auch für Patienten und Kassen. Zu den konkreten Benefits zählen Zeitersparnis, eine schnellere Genehmigung, die weitgehende Vermeidung von Medienbrüchen, eine sichere Datenübertragung und -verarbeitung sowie eine optimierte Terminplanung. Das Verfahren wurde in Eigeninitiative der Zahnärzteschaft gemeinsam mit den Kassen aufgesetzt und ist damit eine unmittelbar aus der Versorgung heraus konzipierte Anwendung - zielgenau zugeschnitten auf die besonderen Anforderungen von Zahnarztpraxen.“

Hendges betonte, dass alle Beteiligten besonderen Wert daraufgelegt hätten, möglichst sämtliche Anwendungsfälle in der Praxis zu berücksichtigen und zugleich die technische Umsetzbarkeit zu gewährleisten. „Daher wurden von KZBV und GKV-SV die Hersteller der Praxisverwaltungssysteme von Beginn an in das Projekt umfassend mit einbezogen. Auch Ärzte und das Bundesgesundheitsministerium beobachten die bisherige Umsetzung durch die Zahnärzteschaft genau - in einem positiven Sinn“.

Viele Praxen konnten in den vergangenen Monaten vielfältige Erfahrungen mit der Anwendung sammeln und haben aufgrund der Schnelligkeit und Einfachheit vollständig auf das EBZ umgestellt. Bisher wurden bereits etwa 900.000 Anträge elektronisch versendet und von den Kostenträgern beschieden. Seit 1. Januar ist der Einsatz des EBZ – auf gesetzlicher Grundlage – für alle Zahnarztpraxen Pflicht. Auf Grundlage des im Bundesmantelvertrag-Zahnärzte verankerten Ersatzverfahrens kann in begründeten Ausnahmen (bei längeren technischen Störungen) der elektronische Antrag über das jeweilige Antragsmodul aus dem Praxisverwaltungssystem (PVS) heraus ausgedruckt und per Post verschickt werden. Eine Ausnahme, nicht am EBZ teilzunehmen und das bisherige Papierverfahren befristet bis zum 30. Juni 2023 zu verwenden, besteht nur für solche Praxen, die ihre vertragszahnärztliche Versorgung bis zu diesem Datum beenden.

Das EBZ-Verfahren ist so aufgesetzt, dass Zahnärztinnen und Zahnärzte einen elektronischen Antragsdatensatz über das sichere Mail-Verfahren „Kommunikation im Medizinwesen (KIM)“ an den jeweiligen Kostenträger übermitteln. Dieser spielt einen Antwortdatensatz via KIM zurück an die Praxis. Das PVS verarbeitet die Daten automatisch und ordnet diese der entsprechenden Patientenkartei zu. Änderungen werden direkt berücksichtigt.

Hintergrund: Das Elektronische Beantragungs- und Genehmigungsverfahren
Bei dem digitalen Verfahren werden Behandlungspläne für die Leistungsbereiche Zahnersatz (ZE), Kiefergelenkserkrankungen/Kieferbruch (KG/KB), Kieferorthopädie (KFO) und ab 1. Juli 2023 verpflichtend auch Parodontalerkrankungen (PAR), die bislang per Papier genehmigt wurden, in das EBZ überführt. Patienten wird künftig nicht mehr der herkömmliche und für Laien sehr komplexe Heil- und Kostenplan ausgehändigt. Vielmehr erhalten sie eine Ausfertigung mit allen relevanten Inhalten in allgemeinverständlicher Form. Diese beinhaltet die erforderlichen Erklärungen des Versicherten bezüglich Aufklärung und Einverständnis mit der geplanten Behandlung.

Zum 1. Juli 2024 steht die Anbindung der Zahntechniker an die TI an. Das ermöglicht die elektronische Abbildung des gesamten Informationsaustausches zwischen Praxis und zahntechnischen Laboren.

Das EBZ ist ein komplexes und lebendiges Verfahren, basierend auf echten Erfahrungen im Praxisalltag. Kleinere Anpassungen sind bereits in Planung. Als Teil des EBZ wird perspektivisch auch das Gutachterwesen elektronisch abgewickelt.

Weitere Informationen und Unterlagen zum EBZ können auf der Website der KZBV abgerufen werden.

Sparen beim Zahnarzt

Man sieht, hört und liest immer wieder von den besonders günstigen Zahnbehandlungen im Ausland, angeblich nach deutschem Standard. Was ist von solchen Angeboten und Versprechungen zu halten?

Zahnimplantate aus dem Ausland - wie viel Risiko?

Eine Zahnbehandlung im Ausland ist schon lange kein reines Wunschdenken mehr. Hochwertige Zahnimplantate in Kombination mit professioneller Behandlung und dabei noch großzügig Geld sparen, das gehört - zumindest gefühlt - in der heutigen Zeit zum Standard. Doch wie sicher und zuverlässig sind Angebote, die in dieser Richtung ausgelobt werden? Und ist es tatsächlich immer sinnvoll, sich darauf einzulassen? Welche Risiken sind damit verbunden?

Warum sind Zahnbehandlungen im Ausland für viele Patienten interessant?

Zahnbehandlungen im deutschsprachigen Raum gelten als vergleichsweise teuer. Denn alles was über die einfache Grundversorgung hinausreicht, muss der Patient selbst bezahlen, und das sind je nach Behandlung durchaus relevante Beträge. Entweder in Form einer Zahnzusatzversicherung oder durch den Griff in die eigene Tasche.

Besonders im Bereich Zahnimplantate wird deshalb gerne in Richtung Ausland geblickt. Denn das Sparen beim Zahnarzt ist hier besonders wichtig, Implantate sind teuer und gesetzlich Versicherte erhalten lediglich einen sogenannten Festzuschuss, der allerdings lediglich einen Bruchteil der tatsächlichen Kosten abdeckt. Kein Wunder, dass dieses Thema für viele Patienten sehr interessant ist.

Worauf kommt es bei einer Zahnbehandlung im Ausland an?

Fakt ist, dass viele Anbieter im Ausland mit den oben genannten Argumenten werben. Und zwar zu einem deutlich günstigeren Preis als hier. Doch am Ende sollte nicht der Preis zählen, sondern eine tatsächliche entsprechende Spezialisierung des Zahnarztes sowie eine fach- und sachgerechte Nachsorge für den Patienten. Niemand möchte wieder ins Ausland reisen, um diese Nachsorge für die Zahnbehandlung im Ausland in Anspruch nehmen zu können. Denn es entstehen zusätzliche Kosten, die schnell das Sparen beim Zahnarzt relativieren.

Die Kompetenz, Erfahrung aber auch die Wertigkeit der Arbeit der Fachzahnärzte in Deutschland ist vorbildlich. Als Patient erhält man nicht nur qualitativ hochwertigen Zahnersatz wie Zahnimplantate, sondern auch immer die Gewissheit und die Sicherheit, dass das Implantat sehr lange hält. Wer sich rechtzeitig informiert, wählt eine Praxis mit Schwerpunkt Implantologie, hier arbeiten dann Zahnärzte, die nicht nur jede Menge Erfahrung und Kompetenz, sondern meist auch eine zusätzliche, fachliche Qualifikation erworben haben. Warum also die Zahnbehandlung im Ausland durchführen, wenn hier vor Ort die besseren Voraussetzungen zu finden sind?

Warum sind Implantationen im Ausland teilweise so günstig?

Grund für die zum Teil deutlich günstigeren Angebote bei einer Zahnbehandlung im Ausland ist unter anderem die Tatsache, dass dort die Gehälter der Mitarbeiter niedriger sind. Hinzu kommt, dass die Implantate oder sonstigen Zahnersatzlösungen nicht immer die Material-Qualität mit sich bringen, die im deutschsprachigen Raum erwartet werden darf. Die Produkte sind günstiger in der Herstellung und mitunter leider manchmal auch von minderer Qualität, so dass es des Öfteren nach kurzer Zeit zu Problemen kommen kannt.

Hinzu kommen die Qualifikation und die Ausbildung. In Deutschland kann eskommen mit Studium und weiterer Qualifikation zum Fach-Zahnarzt kommen hier schnell 10 Jahre und mehr zusammen. Und auch während der aktiven Berufsausübung investieren Zahnärzte hier in Deutschland einen erheblichen Aufwand an Zeit und Geld um auf dem modernsten Stand der Zahnmedizin zu bleiben.

Welche Risiken steckt in einer Zahnbehandlung im Ausland ?

Auch die Nachsorge beschränkt sich im Ausland sehr oft auf einen oder maximal zwei Termine, die in kürzesten Abständen nach der Behandlung stattfinden, um den Aufenthalt im Ausland nicht unnötig in die Länge zu ziehen. Doch oftmals ist Nachsorge auch nach Monaten oder Jahren empfehlenswert. Und das würde dann bedeuten, dass weitere hohe Kosten im Ausland entstehen, die das Sparen beim Zahnarzt nicht mehr rechtfertigen.

Aus diesen Gründen sollte deshalb nicht nur der Kostenfaktor im Fokus des Interesses stehen, sondern auch immer die Qualität, die Patientenbetreuung und die Sicherheit.

Gesetzliche Krankenkassen

54 gesetzliche Krankenkassen erhöhen zum Jahreswechsel ihre Beiträge. Das ergibt eine Auswertung der Stiftung Warentest, die in einer Online-Datenbank die Beiträge und Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen vergleicht. Eine Mitteilung zur Beitragserhöhung erhalten Versicherte in diesem Jahr nicht automatisch.

Die Erhöhungen liegen zwischen 0,06 und 0,70 Prozentpunkten. Zwei Krankenkassen senken ihre Beiträge zum Jahreswechsel, und zwar um 0,14 und 0,31 Prozentpunkte. 15 der insgesamt 71 für alle geöffneten Krankenkassen halten ihre Beiträge stabil.

Der höchste Beitragssatz liegt Anfang 2023 bei 16,59 Prozent, der günstigste bei 15,40 Prozent. Diese Kasse kann aber nur regional gewählt werden. Die günstigsten bundesweit verfügbaren Kassen nehmen jeweils 15,50 Prozent. Der prognostizierte Beitragsdurchschnitt liegt 2023 bei 16,20 Prozent.

Versicherten rät die Stiftung in diesem Jahr zu besonderer Aufmerksamkeit, denn anders als bisher sind die Kassen nicht mehr verpflichtet, die Erhöhung per Brief mitzuteilen. „Es bleibt nichts anderes übrig, als Webseite oder Mitgliederzeitschrift im Blick zu behalten, denn hier muss die Kasse spätestens vier Wochen vorher informieren“, sagt Finanztest-Redakteurin Alisa Kostenow.

Der Wechsel zu einer günstigeren Krankenkasse ist in der Regel einfach: Nach einem Antrag bei der neuen Kasse übernimmt diese die Kündigung bei der alten. Anschließend muss nur noch der eigene Arbeitgeber informiert werden. Allerdings sollte man nicht nur auf den Beitragssatz achten, sondern auch auf das jeweilige Leistungsangebot.

Eine Entlastung gibt es 2023 für Geringverdiener: Wer bis 2.000 Euro monatlich verdient, zahlt zum Teil deutlich weniger Sozialbeiträge.

Beitragssätze und Leistungen von 71 der insgesamt 73 geöffneten Krankenkassen sind unter www.test.de/krankenkassen abrufbar. Hier können Interessierte auch individuell berechnen lassen, wie viel sie durch einen Wechsel sparen würden.

19.01.2023 DGA | Quelle: Stiftung Warentest



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